Bestattung

Engel zwischen Kerzen

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Bei der Bestattung nehmen Trauernde Abschied von einem verstorbenen Menschen, der ihnen nahe stand. Die christliche Bestattung ist immer mit einem Gottesdienst verbunden.

Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte stehn,
von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.
Arthur Schopenhauer

Die Beerdigung, ein friedvolles Abschiednehmen

Angehörige, Freunde, Bekannte und die christliche Gemeinde hören darauf, was Gott in die Situation des Abschieds und der Trauer sagt. Sie blicken dankbar auf das Leben des Verstorbenen zurück und legen seine Zukunft in Gottes Hand. Angesichts des Todes wird die tröstende Botschaft des Evangeliums laut: Jesus Christus ist gestorben und auferstanden, deshalb wird, wer ihm vertraut, auch auferstehen und leben.

Wenn ein Mensch gestorben ist, müssen die Hinterbliebenen Abschied nehmen. Das bedeutet, den Schmerz auszuhalten, die Trennung zu ertragen, die Trauer zu leben. Abschiednehmen, das sieht wohl für jeden und jede anders aus. Die Kirche bietet an, Sie darin zu begleiten. Sie können Ihren Pfarrer oder Ihre Pfarrerin jederzeit zu einem Besuch oder zu einer Aussegnung am Sterbebett rufen.

Die Beerdigung ist ein schwieriger aber wichtiger Schritt auf dem Weg der Trauer. Das Beerdigungsritual hilft den Angehörigen in ganz elementarer Weise, mit ihrer Trauer um den Toten umzugehen.

Tod und Trauer gehören zu unserem Leben.
Ein nahestehender Mensch stirbt, nach einer Krankheit oder ganz plötzlich.
Krankheit und Alter lassen uns die eigene Vergänglichkeit spürbar werden.
Die Evangelische Kirche möchte Menschen im Sterben und in der Trauer begleiten.